Wunschliste für Kinder erstellen: So kommt nichts doppelt

Wie eine geteilte Wunschliste Familie und Freunden das Schenken erleichtert, was draufgehört und wie Sie die Überraschung trotzdem bewahren.

Kurz vor Geburtstag oder Weihnachten klingelt das Telefon: „Was wünscht sich die Kleine denn?“ Großeltern, Paten, Tanten und Freunde fragen, und die Eltern erzählen jedem das Gleiche. Am Ende liegen trotzdem zwei gleiche Puzzles auf dem Gabentisch. Eine geteilte Wunschliste löst dieses Problem: Die Wünsche stehen an einer Stelle, und wer etwas besorgt, reserviert es, damit es kein anderer doppelt kauft.

Warum eine Wunschliste sinnvoll ist

  • Nichts kommt doppelt: Jeder sieht, was schon vergeben ist.
  • Weniger Absprachen: Statt vieler Telefonate reicht ein Link.
  • Bessere Geschenke: Schenkende wissen, was das Kind wirklich interessiert, und müssen nicht raten.
  • Weniger Umtausch: Größe, Farbe und Ausführung können direkt auf der Liste stehen.

So legen Sie eine Wunschliste an

Auf dieser Seite können Sie mit einem kostenlosen Konto unter Wunschlisten eigene Listen anlegen, zum Beispiel eine für den Geburtstag und eine für Weihnachten. So geht es:

  1. Liste anlegen: Geben Sie der Liste einen Namen, etwa „Emils 5. Geburtstag“, und auf Wunsch einen Hinweis für die Schenkenden.
  2. Wünsche hinzufügen: Stöbern Sie in den Geschenkideen und tippen Sie auf einer Geschenkseite auf „Auf die Wunschliste“. Was es bei uns nicht gibt, fügen Sie als eigenen Link hinzu, zum Beispiel aus einem anderen Shop.
  3. Liste teilen: Jede Liste hat einen eigenen Link und einen QR-Code. Den Link schicken Sie per Nachricht, den QR-Code können Sie ausdrucken und etwa auf die Einladung kleben.

Wer die Liste öffnet, braucht kein Konto. Gäste suchen sich einen Wunsch aus und tippen auf „Ich schenke das“. Ab dann sehen alle anderen, dass dieser Wunsch vergeben ist. Die Reservierung lässt sich im selben Browser auch wieder zurücknehmen, falls sich die Pläne ändern.

Die Überraschung bewahren

Manche Eltern möchten nicht wissen, wer was schenkt, oder die Liste gemeinsam mit dem Kind anschauen, ohne dass es sieht, was schon vergeben ist. Dafür lässt sich bei jeder Liste die Überraschung einschalten. Dann zeigt Ihnen Ihre eigene Liste nicht an, welche Wünsche reserviert sind. Die Gäste sehen es weiterhin, damit nichts doppelt kommt.

Was auf eine gute Wunschliste gehört

Eine gute Mischung

Eine Wunschliste funktioniert am besten, wenn sie verschiedene Preisklassen und Arten von Geschenken enthält. So findet jeder etwas, das zu seinem Rahmen passt: die Großeltern vielleicht ein größeres Geschenk, Freunde aus der Kita eine Kleinigkeit.

  • ein oder zwei größere Wünsche, für die sich mehrere zusammentun können,
  • mehrere mittlere Geschenke wie Spiele, Bausets oder Bücher,
  • einige Kleinigkeiten wie Kreativmaterial oder ein Kartenspiel,
  • ein oder zwei Erlebnisse, etwa ein Zoobesuch oder ein Kinonachmittag.

Genaue Angaben

Je genauer ein Wunsch beschrieben ist, desto weniger muss umgetauscht werden. Nennen Sie bei Kleidung die Größe, bei Bausets die genaue Serie und bei Büchern, welche Bände einer Reihe schon da sind. Nutzen Sie dafür den Hinweis für die Schenkenden.

Nicht zu viel

Eine Liste mit fünfzig Wünschen überfordert Schenkende und führt dazu, dass Zufälliges gekauft wird. Zehn bis fünfzehn gut ausgewählte Einträge sind meist genug. Ideen, welche Geschenke zum Alter passen, finden Sie im Ratgeber Geschenke nach Alter.

Das Kind einbeziehen

Ab dem Kindergartenalter können Kinder beim Erstellen der Wunschliste mitmachen. Blättern Sie gemeinsam durch Geschenkideen, lassen Sie das Kind erzählen, was es sich wünscht, und fragen Sie nach: Warum gerade das? Womit würdest du spielen? So lernt das Kind, Wünsche zu formulieren und abzuwägen. Die Liste kann dann auch als moderner Wunschzettel dienen. Ein gemalter Wunschzettel für die Großeltern schließt das übrigens nicht aus.

Wunschlisten für verschiedene Anlässe

Und wenn jemand lieber selbst aussucht?

Eine Wunschliste ist ein Angebot, keine Pflicht. Manche Menschen verschenken lieber etwas selbst Ausgesuchtes, und auch das ist schön. Die Liste hilft dann trotzdem: Wer sieht, was das Kind sich wünscht, bekommt ein Gefühl für seine Interessen und wählt passender aus.

Fazit

Eine geteilte Wunschliste nimmt allen Beteiligten Arbeit ab: Eltern müssen nicht jedem einzeln antworten, Schenkende müssen nicht raten, und das Kind bekommt Geschenke, die es sich wirklich wünscht, ohne Doppeltes. Legen Sie jetzt Ihre erste Wunschliste an.

Häufige Fragen

Nein. Wer den Link oder QR-Code bekommt, kann die Liste ohne Konto öffnen und mit „Ich schenke das“ einen Wunsch reservieren. Nur zum Anlegen einer Liste braucht man ein kostenloses Konto.

Ja, auf Ihrer Liste sehen Sie, welche Wünsche vergeben sind. Wenn Sie das nicht möchten, schalten Sie bei der Liste die Überraschung ein. Dann werden Ihnen die Reservierungen nicht angezeigt, die Gäste sehen sie aber weiterhin.

Ja. Neben Geschenken aus unserem Katalog können Sie beliebige Links als eigene Wünsche hinzufügen, zum Beispiel aus einem anderen Onlineshop.

Meist reichen zehn bis fünfzehn gut ausgewählte Wünsche in verschiedenen Preisklassen. Zu lange Listen überfordern Schenkende und führen eher zu zufälligen Käufen.