Geschenke von Großeltern und Paten: Was wirklich Freude macht

Großeltern und Paten haben eine besondere Rolle. Wie sie Geschenke finden, die zum Kind passen, die Eltern nicht überfordern und eine Verbindung schaffen, die bleibt.

Großeltern und Paten schenken oft mit besonderer Hingabe. Sie sehen das Kind vielleicht seltener als die Eltern, möchten eine Freude machen und eine Beziehung stärken. Gleichzeitig kennen sie den Alltag der Familie nicht immer genau: was schon im Kinderzimmer steht, was die Eltern erlauben, wie viel Platz es gibt. Mit etwas Absprache werden daraus Geschenke, über die sich alle freuen.

Mit den Eltern sprechen

Die wichtigste Regel ist einfach: vorher fragen. Eltern wissen, was das Kind gerade beschäftigt, was schon doppelt vorhanden ist und was sie nicht im Haus haben möchten, etwa bestimmte Spielkonsolen, laute Spielzeuge oder sehr große Geschenke. Eine Absprache verhindert, dass ein gut gemeintes Geschenk zu Spannungen führt.

Praktisch ist eine gemeinsame Wunschliste, auf der Eltern Ideen sammeln und alle Schenkenden sehen, was schon vergeben ist. Wie das funktioniert, beschreibt der Ratgeber Wunschliste für Kinder erstellen. Neue Listen legen Sie unter Wunschlisten an.

Zeit schenken

Was Kinder von Großeltern und Paten oft am meisten in Erinnerung behalten, sind gemeinsame Erlebnisse. Ein Geschenk kann der Anlass dafür sein:

  • Ein Spiel mit Einladung: Ein Brettspiel, das beim nächsten Besuch gemeinsam gespielt wird. Ideen im Ratgeber Brettspiele für Kinder.
  • Ein Ausflugsgutschein: Zoo, Museum, Kindertheater, Schwimmbad oder ein Tag im Wald, mit festem Termin statt „irgendwann“.
  • Gemeinsam bauen oder basteln: Ein Baukasten oder ein Bastelset, das man zusammen fertigstellt. Siehe MINT-Geschenke und Kreative Geschenke.
  • Vorlesen verschenken: Ein Buch und das Versprechen, es gemeinsam zu lesen, auch per Videoanruf, wenn die Familie weit weg wohnt. Ideen im Ratgeber Bücher für Kinder verschenken.

Geschenke, die bleiben

Großeltern und Paten schenken gern etwas, das lange hält und an sie erinnert. Gut geeignet sind hochwertige Klassiker, die über Jahre bespielt und später vielleicht weitergegeben werden: Holzspielzeug, ein Baukasten, der mitwächst, oder ein schön gestaltetes Buch mit persönlicher Widmung. Beispiele sind die KAPLA-Box, die erste Holzeisenbahn von BRIO für Kleinkinder oder die Kindergitarre für Grundschulkinder, die ein Instrument lernen wollen.

Eine persönliche Karte, in der steht, warum Sie gerade dieses Geschenk gewählt haben, macht auch ein kleines Geschenk bedeutsam.

Größere Wünsche gemeinsam erfüllen

Manche Wünsche sind für die Eltern allein zu groß: ein Fahrrad, ein Instrument, ein Kinderteleskop. Hier können Großeltern und Paten gemeinsam mit den Eltern einen Beitrag leisten. Wichtig ist, dass alle Beteiligten einverstanden sind und das Geschenk nicht in Konkurrenz zu dem der Eltern tritt. Auch hier hilft eine Wunschliste, auf der das große Geschenk als gemeinsames markiert ist.

Geld oder Sparbuch?

Viele Paten und Großeltern legen regelmäßig etwas für das Kind zurück. Das ist sinnvoll, aber für ein kleines Kind abstrakt. Eine gute Lösung ist die Kombination: ein kleines Geschenk zum Auspacken und dazu der Beitrag für später. Ältere Kinder freuen sich oft über Taschengeld für einen eigenen Wunsch, gerade wenn sie selbst sparen.

Wie viel ist genug?

Bei Festen wie Weihnachten kommen schnell viele Geschenke aus verschiedenen Richtungen zusammen. Kinder sind dann oft überfordert und nehmen das einzelne Geschenk kaum wahr. Weniger, dafür durchdachter, ist meist besser. Viele Familien einigen sich auf eine Obergrenze oder auf ein Geschenk pro Person. Mehr dazu im Ratgeber Weihnachtsgeschenke für Kinder ohne Stress auswählen.

Besondere Anlässe für Paten

Paten haben oft eigene Anlässe: Taufe, Einschulung, Erstkommunion oder Konfirmation. Zur Taufe und für Babys eignen sich Erinnerungsstücke und durchdachte Erstausstattung, siehe Geschenke zur Geburt und für Babys. Zur Einschulung sind Bücher, ein Schulrucksack in Absprache mit den Eltern oder ein Erlebnis beliebt, siehe Geschenke zur Einschulung.

Fazit

Die besten Geschenke von Großeltern und Paten sind mit den Eltern abgesprochen, passen zum Kind und schaffen gemeinsame Zeit. Ob Spiel mit Einladung, Ausflug, Buch mit Widmung oder ein langlebiger Klassiker: Was das Kind mit Ihnen verbindet, bleibt am längsten in Erinnerung. Ideen nach Alter finden Sie im Geschenkefinder.

Häufige Fragen

Ja, das ist die wichtigste Regel. Eltern wissen, was das Kind schon hat, was es gerade beschäftigt und was sie nicht im Haus haben möchten. Eine gemeinsame Wunschliste macht die Absprache einfach.

Geschenke, die eine Verbindung schaffen: ein Buch mit Widmung, ein Spiel für den nächsten Besuch oder ein Ausflug mit festem Termin. Eine persönliche Karte macht auch kleine Geschenke bedeutsam.

Für später ja, für kleine Kinder ist es aber abstrakt. Eine Kombination aus einem kleinen Geschenk zum Auspacken und einem Betrag für das Sparbuch verbindet beides.

Durch Absprachen in der Familie, etwa eine Obergrenze oder ein Geschenk pro Person. Größere Wünsche lassen sich gemeinsam erfüllen statt vieler kleiner Einzelgeschenke.